A38 – Geschwindigkeit einfrieren

Letzten Monat wurde die dritte Karte aus dem Kartenspiel see the bigger picture veröffentlicht. Hier heißt es: A38 – Geschwindigkeit einfrieren. Dazu habe ich die auf der Karte vorgeschlagene Wissenskarte W03 – Linien/Diagonalen versucht zu berücksichtigen.

Erst dachte ich an Wasser oder Verkehr. Dann aber hatte ich ein Bild im Kopf, dass ich die ganze Zeit schon ausprobieren wollte. Und: Endlich konnte ich in meinem Weihnachtsgeschenk blättern: A Photographers’s Life von Annie Leibovitz.

Erst habe ich es ohne Blitz probiert. Nur um zu sehen was passiert. Die Seiten des Buches waren so unscharf, dass sie teilweise im Hintergrund verschwanden oder nicht wirklich als Seite zu erkennen waren. Die Bewegung – das Blättern – ließ sich so nicht einfrieren.

Also habe ich den Blitz dazu geholt (so wie es auf der Karte eigentlich auch empfohlen wird). Und siehe da, die Seiten konnten im Fall eingefroren werden. Und noch dazu war es ganz spannend zu sehen, wie unterschiedlich die Ergebnisse trotz eines Settings dann doch waren. Bücher haben eben viele Seiten 😉

Mein Favorit ist dieses hier. Ich mag die Mischung aus scharfen und unscharfen Details. Vielen Dank auch an meinen Mann, der mich heute so früh in technischen Fragen unterstützt hat.

A38 – Geschwindigkeit einfrieren

Die nächste Aufgabe für April kommt von Heidi. Wer die Karten ebenfalls zuhause hat und mitmachen möchte, der kann seinen Monatsbeitrag einfach immer nach dem 15. des Monats um 8 Uhr unter dem entsprechenden Beitrag zu dem Thema veröffentlichen. Hier geht es zu den Spielregeln.

März-Beiträge der anderen Teilnehmerinnen:

myeverydaylife Seh-N-sucht Nahaufnahme

21 Gedanken zu „A38 – Geschwindigkeit einfrieren“

  1. Liebe Christina,

    78008 – das ist so genial, weil du Bewegung und Einfrieren in ein Bild gebracht hast – richtig klasse.

    Ich nutze den Blitz sehr ungern, die Kamera selber hat keinen und auf den externen muss man immer ewig warten, bis er wieder meint Licht machen zu wollen 😉 Ich sollte dennoch mal schauen, was man damit alles machen kann, denn Deine Ergebnisse überzeugen!

    LG, Birgit

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    1. Vielen Dank Birgit, ich denke ich werde mich demnächst auch weiterhin mit dem Blitzen beschäftigen. Mir sind die Möglichkeiten einfach noch zu abstrakt, weil ich selbst viel zu wenig bzw. gar nicht blitze. Drücke mich irgendwie davor, weiß aber nicht genau warum…

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  2. Toll, die Buchseiten beim Umblättern. Das gefällt mir, ist einfach, und löst die Aufgabe perfekt. Ich hatte ja fallende Würfel versucht umzusetzen, es war viel zu dunkel, auch bei ISO12800. Ich habe einen Ringblitz, weiß aber nicht wie der funktioniert 😦 wieder etwas auf der Lernen-Liste.

    Liebe Grüße, Bee

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      1. Ja, auf jeden Fall. Das was ich an Material hatte war zu dunkel und total verrauscht, aber mir hat es unglaublich gefallen. Ja, bald gibt es schwebende Würfel 🙂

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  3. Schöne und besondere Idee. Da wär ein Making-Of interessant gewesen 😉 Ich finde hier die s/w Umsetzung ganz cool, machts nochmal ein bisschen lebendiger… Hand aufs Herz, wie oft hast Du an dem Tag durch das Buch geblättert? 😉 Übrigens fällt das „blitzen“ beim fertigen Bild echt nicht auf….

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    1. Making-Of. Na das blieb Euch Gott sei dank erspart. Gestern früh, halb 6, im Schlafanzug, dicke Augen, Kamera rausgesucht, Blitz positioniert und eingestellt, Kindertisch aufgestellt, Buch ausgesucht und los. Ich habe tatsächlich nicht mehr als 15x oder so geblättert. Musste alles ganz schnell gehen. bevor das Mädchen aufwacht 😉

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  4. Christina, ich bin totaler Fan von deinen Umsetzungen zu „Bigger Picture“!!! Ich finde die Idee genial , eigentlich total einfach, aber man muss erst mal drauf kommen und die Umsetzung einfach nur großartig. Dass du schwarz-weiß gearbeitet hast, finde ich superpassend… in Farbe würde das ganz anders wirken. Wie Markus sagt: das Making-Of hätte mich auch interessiert;-)… Mach weiter so!

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  5. Danke Heidi, freut mich wirklich, dass es Dir so gut gefällt. Und wie ich auch schon Markus schrieb: an ein Making-Of war so früh am Morgen gar nicht zu denken. Setting war eine kleine Niesche im Wohnzimmer mit einem grauen mobilen Hintergrund. Den Kindertisch habe ich mittig platziert, das Buch darauf und rechts vom Buch den Blitz bzw. Beauty Dish meines Mannes. Ich habe die Seiten des Buches anvisiert, auf manuell gestellt, dann noch den Zeitauslöser betätigt und losgeblättert. Und das ein paar mal … Blitzen ist manchmal schon echt was feines. Muss mich nur mal intensiver damit beschäftigen.

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  6. Hallo Christina,
    ich finde deine Fotos hier wirklich sehr gelungen – das ist eine tolle Idee, die sehr gut umgesetzt wurde. Gerade auch der helle Tisch und der dunkle Hintergrund machen hier viel aus.
    Viele Grüße, Ulf

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