Schwarzweiss mit PONNY

Ich habe Anfang des Jahres einen Workshop gebucht. Ich wußte noch nicht einmal genau, ob ich den auch wahrnehmen kann, denn zu der Zeit war meine Tochter gerade mal einen Monat alt und der Workshop 8 Monate später knapp 250 km weit weg.

Nun, jetzt war es 8 Monate später. Und ich freute mich. Auf Zeit für mich, auf Inspiration, auf Andreas Jorns. Ein Fotograf, der sich auf die Schwarzweiss-Fotografie im Bereich Porträt und Akt spezialisiert hat, die analoge Fotografie liebt und einfach zur richtigen Zeit den richtigen Workshop angeboten hat.

Da stand ich nun in seinem Atelier in Haan und zusammen mit mir noch drei weitere Workshop-Teilnehmer. Zwei von Ihnen waren nicht das erste Mal bei Andreas, die Vertrautheit konnte man sofort spüren. Aber auch unabhängig davon waren alle sehr herzlich und entspannt.

„Sinnliche Porträts in schwarzweiss mit PONNY“.  Ich gebe zu, ich war ganz schön aufgeregt. Aufgeregt Andreas kennenzulernen und mit einer wunderschönen und erfahrenen jungen Frau vor der Kamera zu arbeiten. Es begann ganz zwanglos und offen. Mit Kaffee und einer kurzen Kennenlernrunde. Dann lies er uns das Atelier erkunden.

Wir starteten im Schwarzweiss-Modus. Das darf ich eigentlich gar nicht laut sagen, aber ja, habe ich vorher nie verwendet. So wie diese, für viele selbstverständliche Vorgehensweise beim Fotografieren, insbesondere im Schwarzweiss-Bereich, gab es auch andere erhellende Anregungen. Ich war also schon geflasht, bevor ich überhaupt das erste Bild gemacht habe.

Und so zog es sich auch durch den Workshop. Ein interessanter Mann (vor allem tiefenentspannt und echt), spannende Ansichten zur Fotografie, Entstehungsgeschichten zu seinen Puplikationen, direktes Feedback von Ponny aka Seelenkind, offene Worte zur eigenen Herangehensweise. Und eine leckere Pizza beim Italiener um die Ecke.

Dieser Workshop war goldrichtig. Ich hatte Spaß (auch wenn man es mir vielleicht durch die Aufregung nicht so ansah) und konnte einige Tipps mitnehmen, u.a.:

  • Schwarzweiss-Fotos in Schwarzweiss fotografieren
  • Licht ist zwar wichtig, aber nicht das wichtigste
  • lerne den Menschen vor der Kamera erst einmal kennen
  • kommuniziere, erkläre was Du tust, schaffe unbedingt eine Wohlfühlsituation, nur durch Vertrauen besteht die Möglichkeit echte Emotionen einzufangen
  • halte es schlicht und unkompliziert
  • arbeite mit Licht und Schatten
  • halte es einfach, auch bei der Bildbearbeitung
  • sei wie Du bist, verstelle Dich nicht

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Ein lehrreicher und entspannter Tag. Begleitet von angenehmer Musik. Und als Überraschung: ein superleckerer Apfelkuchen von Andreas Frau Anette, den es normalerweise nur zum 2-Tages-Workshop gibt. Ach Mist, das sollte ich doch nicht verraten. Na egal, er war einfach großartig.

Die Ergebnisse zu sehen, ist irgendwie komisch. Ich mag sie und frage mich, sind die von mir? Oder eigentlich indirekt von Andreas? Immerhin hat er gezeigt wie es geht. Vielleicht finde ich zukünftig einfach meine eigene Art die Tipps und Anregungen von Andreas umzusetzen …

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Ein großer Dank an Andreas und Seelenkind!

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9 Gedanken zu „Schwarzweiss mit PONNY“

  1. sehr schöne bilder und die s/w bearbeitung ist irgendwie anders als sonst, aber toll. ich bin mir sicher, dass du etwas daraus mitgenommen hast und für dich künftig umsetzen wirst. das tolle an solchen workshops ist ja, dass fragmente hängen bleiben, die sich dann irgendwie in den eigenen stil einfügen.

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    1. Ja, irgendwie anders als sonst. Ich setze die Kontraste gerne mal etwas härter. Und bisher habe ich auch immer Farbe in Schwarzweiss umgewandelt. Wird sich dann in der Umsetzung zeigen. Beim Shooting gestern habe ich es jedenfalls schon gemerkt. Die Kommunikation zum Menschen vor der Kamera war gleich ne andere… Der Rest wird sich zeigen ;o)

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      1. es ist halt bei mir so ein zweischneidiges schwert, ich will mir meist die möglichkeit nicht nehmen, das bild so oder so zu verwenden. aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass die ergebnisse anders werden, wenn man gleich die graustufen verwendet.

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  2. Du willst es aber auch echt wissen gerade 😉 Haust da einen Knaller nach dem anderen raus. Was soll ich dazu sagen!? Ich beneide Dich um diese Erfahrung. Es klingt ganz toll und sehr lehrreich. Muss eine schöne Erfahrung gewesen sein. Die Ergebnisse sind bezaubernd! Das model einmalig und wunderschön! Das ist eine verdammt runde Sache! Und ich bin mir auch ganz sicher, dass dieser Tag auch in zukunft noch eine große Rolle auf Deinem fotografischen Weg spielen wird! Toll das Du mitgemacht hast (trotz Elternstress) und uns die Ergebnisse auch zeigst…

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