Ein Kasten am Strand

Einer unserer Ausflüge an der Ostsee ging nach Warnemünde. Mit Warnemünde verbinde ich einen breiten Strand, Drachensteigen, Leuchttürme, lauernde Möwen und das Neptun Hotel, das da so einsam über allem hinüber ragt. Immer im Augenwinkel. Immer da.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

1971 erbaut, ausgestattet mit einer Meeresschwimmhalle und einer Sky-Bar, die sich öffnen lässt. In der 19. Etage doch ganz nett. Damals eine Luxusherberge und eng verbunden mit dem Ost-West-Handel. Hier gab es außerdem die erste Diskothek der DDR. Damals zahlte man als einheimischer Urlauber für zwei Wochen Vollpension 310 DDR-Mark.

Architektur und Design, das September-Thema von paleica. Verbunden mit dem Wunsch, zu überlegen, was Architektur bedeutet. Kurz und knapp: Für mich ist das Hotel Neptun ein grauer Kasten. Groß und mächtig. Nicht besonders schön. Aber funktional. Und vor allem ist es Symbol. Mir bietet das Hotel Orientierung und gehört für mich zum Strandbild von Warnemünde. Architektur gestaltet nicht nur den Raum um uns herum, sie erzählt auch Geschichte. Und so hat auch das Hotel Neptun etwas zu erzählen.

 

9 Gedanken zu „Ein Kasten am Strand“

    1. Seitdem ich bei Deinen Aufgaben mitmache, fange ich an mehr zu recherchieren, das was ich fotografiere näher zu beleuchten. Ich muss gestehen, dass ich bei vielen Dingen sonst nicht weitergegraben bzw. mich nicht tiefer informiert hätte (gerade beim Thema Architektur). Aber da man ja selbst wissen will, worüber man da schreibt, nimmt man sich die Zeit. Das ist irgendwie ganz spannend, wie man sich allein durch solche Aufgaben näher mit seinem Umfeld beschäftigt und dem, was man da fotografiert.

      Gefällt mir

  1. Wow! schon krass wie das Teil heraussticht… Nicht schön in der realen Welt (denke ich) aber so wie Du es fotografiert hast wirkt es fast schon beruhigend. Liegt mit Sicherheit auch an der Tönung. Passt natürlich auch perfekt zu Paleicas Motto (an dem ich immer noch sitz und nicht voran komm) 😉 Tolle bilder!

    Gefällt mir

    1. ja, das Hotel ist irgendwie wie ein Fels in der Brandung. Es steht da. Unerschütterlich. Und hat deshalb vielleicht auch was stetiges, ruhiges an sich. Warnemünde und Rostock sind übrigens auch sehr sehenswert und stehen hoffentlich auch schon auf Deiner Liste ;o)

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s